Weltglockengeläut 1999

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Das 1. Apoldaer Weltglockenkonzert im Sommer 1999 hatte – wie jede gute Glocke – einen anhaltenden Nachklang. Nicht nur die auf dem Marktplatz von Apolda "live" Versammelten waren von der einige Stunden währenden Veranstaltung fasziniert; auch die Medien in Thüringen, Köln und anderswo, fanden durchweg anerkennende, teilweise euphorische Worte

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Kölner Stadstanzeiger, 02.08.1999

"Ein Zusammentreffen der alten und der neuen Welt, ein multimediales Ereignis oder ein Fest der Sinne? Grosses Interesse fand das Weltglockenspiel, bei dem die Petersglocke vom Dom den Ton angab."

TLZ, 24.07.1999

"Die Glockenstadt kommt langsam ins Glockenfieber. Nur noch eine Woche bis zu dem Ereignis, das als einziges im Zusammenhang mit dem Kulturstadtjahr Weimar '99 über die Grenzen des Kontinents hinaus wirkt."

Thüringer Allgemeine, 02.08.1999

"Als der 'decke Pitter' läutete, hielten alle den Atem an. Totenstille breitete sich unter den dichtgedrängten Besuchern aus, als die Glocke des Kölner Doms nach der Wiedervereinigung erstmals wieder zu einem nicht-kirchlichen Anlass ihre sonore Stimme erklingen ließ."

OTZ, 02.08.1999

"Da war es gut, dass wenig später das 'Star Sounds Orchestra' die Rührung auflöste und mit ihren schwungvollen Rhythmen die Massen begeisterte."

Berliner Zeitung, 31. 07. 1999

"Im Rathaus von Buenos Aires spielen 30 Glocken einen Tango. Aus dem südaustralischen Dorf Tanunda meldet sich ein Glockentrio, während gleichzeitig das Glockenspiel eines evangelisch-lutherischen Altersheims in Philadelphia ertönt. Und vom Kölner Dom grüßt feierlich die größte freischwingende Glocke der Welt. Ein weltumspannendes Kulturstadt-Projekt ereignet sich Sonnabend abend zwischen 19 und 1 Uhr auf dem Marktplatz des 20 Kilometer von Weimar entfernten Apolda: Historische Glocken aus drei Kontinenten werden in Parallelveranstaltungen zum Klingen gebracht und live über Telefon und per Internet mit der thüringischen Glockengießerstadt verbunden. Die Idee zum 'Apoldaer Weltglockengeläut' stammt von dem einschlägig erfahrenen Medienkünstler Micky Remann, der 1994 ins Weimarer Land zog und sich für die Glockengießertradition von Apolda begeisterte. Seit 1722, dem ersten Glockenguß von Johann Christoph Rose, bis 1988, dem Jahr der Schließung der letzten Gießerei, verließen über 20 000 Glocken die thüringische Kreisstadt. Heute erinnert noch ein Museum an diese Zeit. Remann aber suchte einen lebendigen Klangbeweis und fand vier prominente Teilnehmer."

Südstadt Anzeiger, Köln, 07.07.1999

"Was haben ein Glockenspiel in Philadelphia/USA, die Kirchenglocken der Tabor Lutheran Church in Südaustralien, ein Glockenspiel in Buenos Aires / Argentinien und die St. Petersglocke im Kölner Dom gemeinsam? Sie alle wurden zwischen 1909 und 1930 in Werkstätten der thüringischen Glockengießerstadt Apolda hergestellt. Zum ersten Mal erklingen nun diese Glocken gemeinsam und zwar zum Apoldaer Weltglockengeläut am Abend des 31. Juli."


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